NEWS
Bei uns in der Tagesstätte und in den WGs tut sich viel. Wir berichten regelmäßig auf Facebook und hier darüber. Ergänzt werden die Berichte mit vielen Fotos. So bekommt ihr einen kleinen Einblick in unser Leben, seht wie unsere Produkte entstehen oder auch wie eure Spenden sinnvoll eingesetzt werden.
Neugierig geworden? Dann könnt ihr hier direkt auf Facebook wechseln. Da nicht jeder einen Zugang auf Facebook oder Instagram hat, sammeln wir die Beiträge hier im Blog.

OSTERBRIEF 2026
BESUCHSDIENST

Sie haben Zeit, die Sie gerne mit anderen teilen möchtest? Sie wollen sich sozial engagieren? Sie haben ein Herz für Menschen? Dann sind Sie bei uns richtig. Haben Sie sich schon mal überlegt, Besuchsdienst zu machen?
Besuchsdienst bedeutet Zeit schenken. Zeit für Gespräche, Spaziergänge und Freundschaft, Zeit für spielen und lernen, Zeit mit einkaufen zu gehen oder Begleitung zum Friseur, Zeit mit uns Feste oder Konzerte zu besuchen.
Interesse? Bitte schreiben Sie uns oder rufen Sie bei uns an (DSA Michael Schmotz: 02243/2603424). Nach einem Gespräch und einem Kennenlernen werden wir sicher gemeinsam eine Möglichkeit für Ihr Engagement finden. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind eine wichtige Ergänzung und für das Sozialleben der KlientInnen sehr wichtig.
Im Sommer 2025 war uns eine junge Reporterin der NÖN besuchen und hat Dani und Mario begleitet. Ihren Bericht dazu finden sie hier:




FREIWILLIGES SOZIALES JAHR
FSJ
Du hast deinen Schul- oder Lehrabschluss endlich geschafft, willst dich persönlich weiterentwickeln und einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten? Ab September 2026 ist es möglich bei uns das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) zu absolvieren. Das FSJ bietet jungen Menschen ab 18 Jahren die Möglichkeit zehn bzw. elf Monate lang bei uns begleitet und unter erfahrenen Sozialpädagogen und Behindertenhelfern mitzuarbeiten.
Das Projekt „Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) wurde 1968 gegründet. Rechtsträger ist der gemeinnützige Verein zur Förderung freiwilliger sozialer Dienste, der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz offiziell als Träger anerkannt ist. Gesetzlich ist das FSJ durch das Freiwilligengesetz aus dem Jahre 2012 geregelt.
Was dich erwartet:
10 bzw. 11 Monate
Max. 34 Std. / Woche
Bildungsprogramm und pädagogische Begleitung
als Zivildienstersatz anrechenbar
Start: jeden Herbst
Monatlich € 520 Taschengeld (netto)
KlimaTicket Österreich
Sozialversicherung und Familienbeihilfe
Verpflegung
21 Freistellungstage (bei 10 Monaten)
Interesse? Bitte schreibe uns oder ruf uns an (DSA Michael Schmotz: 02243/2603424).

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ZUSAMMENARBEIT MIT DER PFARRE ST MARTIN
Seit Beginn der Tagesstätte und Wohngemeinschaft St Martin Sozial ist die Unterstützung durch die Pfarre St Martin und das Stift Klosterneuburg ein wichtiger Baustein. Ohne der Pfarre St Martin, ihrer Priester und des Pfarrgemeinderats wären viele Schritte nicht möglich gewesen. Noch heute gehören die Gebäude der Pfarre und sich errichtet auf Grundstücken des Stiftes.
Sichtbar wird diese Unterstützung jedes Jahr beim Adventmarkt der Pfarre. Viele MitarbeiterInnen und Gruppen von St Martin basteln und kochen das ganze Jahr für dieses Ereignis. Ob Marmelade, selbst gestrickte Socken, wunderbare Kekse oder viele kleine Geschenke für Weihnachten, alles kann dort erstanden werden. Der Gewinn geht jedes Jahr zu gleichen Teilen an die Kindersozialdienste und St Martin Sozial. Danke an die Pfarre St Martin für ihre unermüdliche Unterstützung.

BENEFIZKONZERT 2025
„Vor zwei Wochen waren wir (HotschPotsch) zu Besuch in der Tagesstätte St Martin Sozial. Das war wirklich ein tief berührendes Erlebnis. Man denkt sich immer ja, ja Charity Veranstaltung - bekommt aber nicht zu greifen, worum es eigentlich geht. Es war sehr schön, dass das Team von St Martin Sozial mir ermöglicht hat zu erleben was dort passiert, worum es eigentlich geht. Diese wunderschöne Symbiose zwischen Klienten und den ganzen BetreuerInnen. Mit so viel Herz, so viel Fürsorge, so viel Achtsamkeit wird auf Menschen zugegangen. Wie wichtig es ist die Menschen dort abzuholen und ihnen dort zu begegnen, wo sie sind. Ich möchte mich im Namen der Band bedanken für die wunderschöne Arbeit, für die wunderschöne Familie, die die KlientInnen dort haben. Vielen Dank, dass ihr das macht, dass ihr die Energie, die Liebe und das Herz habt und Tag für Tag so viel gebt. Das macht St Martin Sozial zu einem ganz besonderen Ort.“ (Ryan Maloy – HotschPotsch)
Klosterneuburg lebt Inklusion. Dieses Jahr stellten sich die Bluestooth Band und HotschPotsch unter dem Motto „Blues trifft Soul“ im Dienst der guten Sache. 300 Gäste und Besucher feierten bei großartiger Musik einen Abend lang das Leben. Strahlende Gesichter, Lebensfreude pur, viel Spaß und eine nie leere Tanzfläche zeigt, wie Inklusion gelebt werden kann. Jeder tanzte mit jedem, Rollstühle drehten sich im Kreis, Lachen war bis auf die Straße zu hören und dazu einmalige Musik von 2 Klosterneuburger Bands. Alle Einnahmen von dem Abend wurden für das Projekt Snoezelen Raum gesammelt. Danke allen, die diesen Abend zu einem einmaligen Erlebnis machten. St Martin Sozial freut sich schon auf das Benefizkonzert im Mai 2026.
BENEFIZKONZERT
Im Mai 2024 fand das erste Benefizkonzert für St Martin Sozial statt. Die Strottern traten für uns vor ausverkaufter Babenbergerhalle auf. Seit damals findet unser Benefizkonzert regelmäßig im Mai statt. Die letzten beiden Konzerte hat uns HotschPotsch and Friends begleitet. Viele Sponsor*Innen, FreundInnen und HelferInnen haben die unterschiedlichsten Ptojekte durch ihren Besuch ermöglicht. Es waren immer Abende der Inklusion und der Lebensfreude. Danke an die Stadtgemeinde Klosterneuburg, das Stift Klosterneuburg, die Raiffeisenbank Klosterneuburg, die Wiener Städtische Versicherung, allen kleinen Sponsoren und natürlich an alle BesucherInnen und freiwilligen Helfer. Ohne eure Unterstützung wäre dieser Abend nicht möglich gewesen. Verena Maurer hat diese Abend fotografisch für uns festgehalten. Wir freuen uns schon auf unser Benefizkonzert 2027.
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PROJEKTMARATHON
LANDJUGEND

Die Landjugend Klosterneuburg wurde vor 3 Jahren gegründet. Inzwischen sind sie ein wichtiger Teil der Klosterneuburger Jugendarbeit. Jedes Jahr findet von der Dachorganisation Landjugend Niederösterreich in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein Projektmarathon statt - 48 Stunden gemeinnützige Arbeit in der eigenen Gemeinde. Heuer wurde von den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Renovierungsarbeiten in der Tagesstätte und im Garten von St Martin Sozial ausgewählt. Die Mitglieder der Landjugend kennen bis zu Beginn ihres Projektmarathons ihre Aufgabe nicht. Müssen dann spontan ihr Projekt organisieren und die Arbeiten durchführen. Am Freitag den 29. August 2025 haben sie von Bürgermeister Christoph Kaufmann ihre Aufgabe des Projektmarathons 2025 überreicht bekommen.
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Macht den Bewegungsraum zu einem gern besuchten Platz
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der Mitarbeiteraufenthaltsraum – ein Platz, um Kraft zu tanken
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Es soll jeder sehen wer wir sind
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Schützt uns vor den Kirschen
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Unser Garten – auch das Auge braucht Entspannung
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Schützt uns vor der Sonne
Ein wichtiger Punkt war es auch uns, die Bewohner der Wohngemeinschaften an ihren Arbeiten teilhaben zu lassen. Inklusion zu leben.
Was ab Freitagnachmittag passierte, können Worte nicht beschreiben. Schaut euch die Fotos an. Genießt zu sehen mit welcher Freude, Begeisterung, auch Anspannung aber immer guter Laune und einem Lachen im Gesicht bei uns gearbeitet wurde. Mittendrin Dominik, Sahra, Dani, Maxl und Elfi. Sie durften helfen, mitarbeiten, erklären, staunen, manchmal auch keppeln und unglaublich viel Spaß haben. Das war Lebensfreude pur. Wer von den WG-Bewohnern nicht in den Garten konnte, saß am Fenster, schaute zu, hörte das Lachen und freute sich daran. Wir möchten keine Minute missen und sagen tausend Dank der Landjugend Klosterneuburg. Die umgesetzten Projekte werden uns noch lange begleiten und an diese Stunden erinnern,
Klosterneuburg kann stolz auf euch sein.






















Wie alles begann
1967 wurde Georg Birgfellner geboren. Er war schwerstbehindert, und die Ärzte gaben ihm eine katastrophale Prognose: Er würde wohl nie sitzen, oder gar gehen können, er würde nicht selbständig essen können und niemals würde er mit seiner Umwelt kommunizieren können. Seine Eltern wollten das so nicht hinnehmen. Seine Mutter Ingrid Birgfellner setzte alles daran, das Leben ihres Sohnes in eine andere als die vorherbestimmte Richtung zu lenken.
Da es in Klosterneuburg aber damals noch überhaupt keine Therapeuten, geschweige denn ein Ambulatorium und kaum Informationen zum Thema gegeben hatte, gründete sie die Kindersozialdienste. Den Rahmen dafür ermöglichte ihr die Pfarre St. Martin. Sie stellte Kontakte zu Spezialisten in Wien her, fand Ärzte, Pädagogen und Therapeuten, die nach St. Martin kamen, sprach andere betroffene Eltern an und startete die Märkte in St. Martin, die bis zum heutigen Tag ein wichtiger finanzieller Pfeiler für alle Aktivitäten der Behinderten-Vereine sind.
Was seit damals geschah
Seither hat sich viel verändert: Die ersten Generationen Kinder sind erwachsen. Für einige von ihnen wurde eine Tagesstätte, ein Arbeitsplatz für Behinderte, gegründet. Bald schon kam die erste Wohngemeinschaft für Geistig- und Mehrfachbehinderte dazu. Das Engagement in St. Martin sprach sich herum und es gab immer mehr Anfragen um Unterbringung. Mittlerweile gibt es ein großes Haus in der Albrechtsstraße für eine vergrößerte Tagesstätte und eine zweite Wohngemeinschaft. Und auch dort ist es schon ziemlich eng.
In dieser Zeit hat sich aber auch in den Kindersozialdiensten selbst viel getan: die Nachfolgerin von Frau Birgfellner, Frau Margarete Zeillinger, erkannte, dass nicht nur körperliche oder psychische Defizite sondern auch das soziale Umfeld ein Kind in seiner Entwicklung beeinträchtigen kann. Da eine Pfarre sowieso eine Anlaufstelle für Sorgen aller Art ist, initiierte sie zusätzlich eine Familienberatungsstelle, in der Elternberatung ein großer Schwerpunkt ist. Außerdem sind die Kindersozialdienste ein Stützpunkt für mobile Frühförderung.
Neue Herausforderungen
Noch etwas hat sich geändert: wir betreuen Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsmängeln. Und wir betreuen immer mehr Kinder, die mit den laufend größer werdenden Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft nicht zurechtkommen. Sie sind langsamer oder ungeschickter als die anderen, oder verhalten sich nicht so, wie es von ihnen erwartet wird. Manche reagieren mit extremem Rückzug bis zur Depression, andere mit Aggressionen, die sie zum nicht integrierbaren Außenseiter machen. Und viele leiden unter Verwundungen an ihrer Seele. Sei es die Scheidung der Eltern, der Tod eines Familienangehörigen oder auch eine genetische Disposition.
Deswegen hat sich auch das Angebot den Kindersozialdiensten St. Martin erweitert: neben Diagnostik und Beratung gibt es Ergotherapie, Musiktherapie, Logopädie, konzentrative Bewegungstherapie, Motopädagogik, Psychotherapie für Kinder und viele andere Formen mit Kindern zu arbeiten. Auch ein Kind, das einen ungünstigen Start ins Leben hat, soll die Möglichkeit haben, ein glücklicher Mensch zu werden.






















































