
Der Verein „Behindertenhilfe Klosterneuburg“ als Träger der Tagesstätte St. Martin wurde 1981 als Ergänzung zu der Therapieeinrichtung „Kindersozialdienste“ gegründet.
Die Tagesstätte St. Martin hat die Aufgabe, geistig- und mehrfach beeinträchtigte Menschen nach Beendigung ihrer Schulpflicht eine erfüllte Tagesstruktur durch adäquate Angebote anzubieten. Für diese Aufgabe ist die Tagesstätte in vier Gruppen gegliedert. Innerhalb dieser Gruppen ist es das Ziel unseres Betreuerteams, die uns anvertrauten Menschen (derzeit 29) in ihren individuellen und aktuellen Bedürfnissen, Wünschen und Begabungen zu verstehen und zu fördern. Ergänzt wird die individuelle Förderung durch gruppenübergreifende Aktionen und Programme.

Unsere Produkte können sie in er Tagesstätte jederzeit erwerben. Außerdem werden sie jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in St Martin angeboten. Die Kerzen der Kerzenwerkstatt bekommen sie im Wienmuseum und beim Stadtmarketinggeschäft im Happyland. Auftragsarbeiten im Officebereich wie zum Beispiel für das Krankenhaus Klosterneuburg übernehmen wir gerne. Sollten sie Interesse haben oder Unterstützung bauchen, bitte wenden sie sich an die Leitung der Tagesstätte. Wir unterstützen sie gerne.
Gruppen
Die Tagesstätte St Martin Sozial besteht aus 4 Gruppen mit 7 - 12 KlientInnen. Jede Gruppe hat einen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht unsere KlientInnen nach ihren Möglichkeiten zu fördern und zu unterstützen.
Die Werkerei
Die Werkerei steht für ihren Einsatz bei diversen Arbeitsaufträgen sowie Projekten. Im Rahmen dieser Aufgaben steht die Förderug und Erhaltung der Selbständigkeit im Fokus. Bei anstehenden Reperatur-, Garten- und Servicearbeiten jeglicher Art ist die Werkerei ebenso Ansprechpartner.

Die Basale Gruppe
In der Basalen Gruppe dreht sich alles um individuelle Förderung. Angebote werden am die verschiedensten Bedürfnisse angepasst. Auch wenn wir bei manchen Tätogkeiten viel Unterstützung benötigen, werden wir in unserer Selbständigkeit gefördert und freuen uns, wenn wir etwas alleine geschafft haben.

Die Küchengruppe
Unsere Allrounder- und Küchengruppe verbindet vielseitige Aufgaben, wie Kuchen backen, Küchen- und Einkaufstätigkeiten, Auftragsarbeiten, Kreatives und vieles mehr. Wir fördern Selbständigkeit und Kreativität. Jeder bringt individuelle Fähigkeiten ein und wir schaffen eine unterstützende, herzliche Atmosphäre.

Die I - Zone
In der I-Zone werden 6 KlientInnen mit Autismus-Spektrum-Störung begleitet und gefördert. Es wird individull auf die Bedürfnisse eingegangen. Dies wird im besten Fall durch 1:1 Betreuung ermöglicht. Wir machen kleine Auftragsarbeiten, lassen unserer Kreativität freien Lauf und sind viel in der Natur.

Unterstützte Kommunikation


Unterstützte Kommunikation (UK) bedeutet, Menschen mit eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit die Möglichkeit zu geben, sich sprachlich auszudrücken. Mithilfe eines I Pads oder durch ausgedruckten Karten, individuell auf jede*n Klient*in abgestimmter, lernen sie, sich mitzuteilen. Der Computer ermöglicht es, Gefühle zu zeigen, Wünsche zu äußern und aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Diese Form der Kommunikation erfordert individuell angepasstes Üben, viel Geduld und Zeit. Betreuer*innen erwerben das nötige Wissen in speziellen Schulungen und Zusatzausbildungen und geben es anschließend in den Gruppen an die Klient*innen weiter.
Ab Dezember 2024 startet das Bausteinprojekt UK St. Martin Sozial. Spender, Unterstützer und alle, die helfen möchten, können mit einer Spende einen Baustein erwerben. Die Spende ist steuerlich absetzbar, und jede*r Spender*in erhält als kleines Dankeschön einen von den Klient*innen selbst gefertigten Baustein. Zunächst werden weitere Betreuer*innen geschult, danach ist es wichtig, für jede Gruppe ein iPad anzuschaffen und das passende Programm zu erwerben.





Unsere Wissenswerkstatt
In unserer Wissenswerkstatt geht es darum gelerntes zu bewahren und durch Neues zu ergänzen. 1x in der Woche treffen wir uns gruppenübergreifend. Dann werden Texte gelesen und bearbeitet, Rechenaufgaben gelöst oder Bilder zum Tagesthema gemalt. In Diskussionen wird jeweils ein Thema bearbeitet und Bewusstsein dafür geschaffen. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen. Jeder/Jede soll dort abgeholt werden, wo gerade notwendig. Neben den pädagogischen Methoden steht vorallem Spaß und Freude am Lernen im Mittelpunkt.











Unser Kaffeestüberl


Unser Kaffeestüberl is back. Einmal im Monat lädt die Küchengruppe Eltern, Freunde, Vorstandsmitglieder und besondere Gäste ins Kaffeestüberl.
Schon am Tag davor duftet es im ganzen Haus nach Kuchen. In der Küchengruppe herrscht reges Treiben. Nach besonderen Rezepten bringt sich jeder mit Begeisterung ein. Ob Rühren, mixen oder schlagen, alle helfen zusammen.
Gleich in der Früh des Kaffestüberltages beginnen die Vorbereitungen. Im Morgenkreis wird diskutiert, wer für was zuständig ist. Dann heißt es sich sputen. Die Küche wird zum Kaffeehaus, Deko für die Tische und den Garten werden vorbereitet, Kaffee gekocht, Speisekarten ausgeteilt - dann dürfen die Gäste kommen. Jetzt heißte es Bestellungen aufnehmen, Kaffee ausschenken, Kuchen verzieren und dann wird serviert. Überall herrscht gute Laune, es wird viel gelacht und sowohl das Personal (die KlientInnen) als auch die BesucherInnen unterhalten sich prächtig.
Der folgende Tag steht dann im Zeichen des Aufräumens. Tische müssen geputzt werden, der Geschirrspüler wartet schon und Gläser und Teller werden weggeräumt. Natürlich wird der Kaffeehaustag genau nachbesprochen und analysiert.
Eines ist sicher, alle freuen sich schon auf das nächste Kaffeestüberl im kommenden Monat.













Therapiemöglichkeiten
Unsere BetreuerInnen werden von verschiedenen Klosterneuburger TherapeutInnen unterstützt. Vor allem Physiotherapie, und Massage zur Lockerung der Muskeln und Entspannung stehen im Mittelpunkt. Diese Therapien erfolgen immer in enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Ärzten.
Auch Tanzen oder Joga werden regelmäßig angeboten. Wenn es seine Zeit erlaubt, kommt uns Peter Lachnit besuchen und liest uns aus seinen Büchern vor.
Diese Unterstützung und Therapie neben dem Arbeiten in der Gruppe, ist für uns extrem wichtig. So werden Bewegung aber auch Sinne und Wahrnehmung von einem weiteren Ansatzpunkt her gefördert.












































































